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KI-Chat
Der Reiter KI Chat ist ein Gespräch über den Bestand. Das Modell bekommt das Archiv als Werkzeuge — suchen, lesen, zählen, rechnen — und sucht selbst: es fasst nach, formuliert um, blättert. Jede Antwort nennt ihre Belege als anklickbare Dokumentpfade.
Voraussetzung ist die claude-Kommandozeile im Pfad; die Anwendung startet
sie je Frage als Programm. Kosten, Dauer und Züge stehen an jeder Antwort, die
Summe der Sitzung in der Kopfzeile.
Fragen schreiben#
Das Eingabefeld ist derselbe Editor wie für Notizen: Markdown, die Marken
(**, `) stehen nur am Cursor. Enter schickt die Frage ab,
Shift+Enter setzt eine neue Zeile (Ctrl+Enter ebenso) — in einer Liste
mit dem nächsten Punkt, ein leerer Punkt beendet sie. Das Feld wächst mit dem
Text und rollt, wenn er länger wird.
Ein @ öffnet am Cursor die Liste der Dokumente; die Wahl hängt das Dokument
an und setzt seinen Pfad in den Satz — im Feld als Dokumentpfad mit Zeichen,
Ctrl+Klick zeigt die Datei in der Vorschau. Eingefügt wird wie in einer
Notiz: Text aus dem Browser oder aus Word wird Markdown, Ctrl+Shift+V nimmt
nur den Text. Das Diktat schreibt direkt ins Feld.
Während eine Antwort läuft, kannst du die nächste Frage schon schreiben;
abgeschickt wird sie, wenn die Antwort da ist. Ctrl+K öffnet hier die
Befehlspalette — einen Verweis wie in einer Notiz gibt es im Chat nicht, ein
Dokument hängst du mit @ an.
Der Chat ändert nichts, er schlägt vor#
Kein Werkzeug des Chats verschiebt, benennt um, löscht oder schreibt. Soll etwas geschehen, sammelt das Modell die Änderungen, und unter der Antwort erscheint eine Vorschlagskarte:
- Zielstruktur — die gemerkte Ordnung des Bestands, falls das Modell sie ändern will
- Löschungen — zuoberst, weil man sie am ehesten übersieht
- Leere Ordner — das Aufräumen nach dem Umsortieren, eigener Abschnitt
- Notizen zusammenführen — „Quelle → Ziel": der Text der Quelle kommt unter das Ziel, die Quelle geht in den Papierkorb; Kennung, Fakten und Verweise bleiben über das Ziel erreichbar (siehe „Dateien", „Zwei Notizen zusammenführen")
- Notizen samt ihrem Text
- Wissensnotizen, ein Häkchen je Aussage
- Aufgaben, ein Häkchen je Aufgabe — mit Datum und Herleitung
- Fakten an Dokumenten, ein Häkchen je Angabe
- Kopien
- Bewegungen — als Zielbaum: je Ordner Ankünfte, Bestand, Abgänge,
neu, Konflikte; ein Klick zeigt jede Zeile
Jede Zeile hat ein Häkchen, alles an, einzeln ab; im Baum je Ordner über den
Teilbaum. Der Knopf Anwenden (n) zählt die Auswahl. Konflikte (belegtes
Ziel, zwei Dateien auf einen Namen) stehen vor dem Klick da; sie blockieren
nicht, die Betroffenen werden übersprungen und namentlich genannt. Nach dem
Anwenden wird die Karte zur Quittung: was geschah, steht als Änderungsliste
aus dem Journal darunter, mit Rückgängig je Zeile und je Ordner. Ein
Ctrl+Z im Dokumente-Reiter nimmt den ganzen Vorschlag zurück.
Ein Vorschlag altert nicht heimlich: beim Klick wird der Zielbaum neu gegen die Platte gerechnet, und eine angewendete Karte lässt sich nicht ein zweites Mal anwenden.
Leere Ordner wegräumen#
„Räum die leeren Ordner weg" geht — auch zusammen mit einem Umzug: „sortier die Rechnungen nach Jahr und wirf die leeren Quellordner weg". Die leeren Ordner stehen als eigener Abschnitt in der Karte, mit eigenem Symbol und einem Grund je Zeile, damit sie nicht wie eine Dateilöschung aussehen.
Ein Ordner geht nur weg, wenn er leer ist — und geprüft wird das erst beim Klick auf Anwenden, gegen die Platte:
- Leer heißt rekursiv leer: ein Ordner, der nur leere Ordner enthält, ist leer.
- Eine versteckte Datei (Namen mit Punkt am Anfang, etwa
.DS_Storeoder Syncthings.stfolder) macht ihn nicht leer. Was du im Baum nie zu sehen bekommst, nimmt ein Klick auch nicht mit. - Ist der Ordner beim Klick nicht mehr leer, bleibt er stehen; die Karte nennt ihn danach beim Namen. Es geht nichts ungesehen mit.
Gelöscht wird in den Papierkorb, unter derselben Kennung wie die
Bewegungen: ein Ctrl+Z im Dokumente-Reiter holt Dateien und Ordner zusammen
zurück. Einen Ordner mit Inhalt kann der Chat nicht löschen — dafür gibt
es kein Werkzeug.
Regeln statt Einzelvorgängen#
Für große Mengen schlägt das Modell eine Regel vor statt zweitausend Zeilen: eine Auswahl und ein Ziel. Ausgewertet wird sie von der Anwendung, nicht vom Modell.
| Auswahl | Bedeutung |
|---|---|
| Ordner | Teilbaum, relativ zum Dokumentenordner |
| Name enthält | Wortteil im Dateinamen |
| Text enthält | Wortteil im Volltext |
| Endung | pdf, jpg, … |
| Jahr von / bis | aus dem Dateinamen oder dem Inhalt |
Alle gesetzten Felder wirken zusammen; ein „oder" gibt es nicht, dafür
schreibt man zwei Regeln. Im Ziel darf {jahr} stehen: Energie/{jahr}.
Dokumente ohne erkennbares Jahr bleiben liegen und werden aufgezählt.
Die Regel läuft zuerst als Vorschau: Trefferzahl, Stichprobe, Reste. Erst dann wandern die Treffer in die Vorschlagskarte. Eine Regel ist lesbar, prüfbar und nächstes Jahr wiederholbar.
Kopieren statt Verschieben ist möglich — für Abgabeordner, in denen Belege liegen müssen, die trotzdem an ihrem Platz bleiben. In der Karte steht dann „Original bleibt".
Fakten im Chat#
Das Modell sieht zu jedem Dokument seine Fakten mit
Herkunft, findet Dokumente nach Fakten („alle Rechnungen von 2024 ohne
paid_on"), zählt nach Typ, Bereich, Tag, Jahr oder Ordner und rechnet
mit SQL über eine Tabelle documents — eine Lesekopie, nur SELECT.
„Was habe ich 2024 für Versicherungen gezahlt" wird damit eine nachrechenbare
Summe.
Setzen kann es Fakten nur als Vorschlag: geprüft gegen das Vokabular, je
Angabe ein Häkchen in der Karte, geschrieben beim Klick mit Herkunft chat.
Was du selbst gesetzt hast, überschreibt es nicht.
Word-Dokumente ändern (Beta)#
Bitte den Chat, ein Word-Dokument anzupassen — „trag die neue Adresse des Mieters in den Mietvertrag ein“, „mach aus dem Quittungsmuster die Quittung für Oktober“, „mach den Betrag fett“. Der Chat liest das Dokument und schlägt die Änderungen vor; geschrieben wird erst mit deinem Klick.
Der Chat liest Word als Text mit Gliederung (Markdown: Überschriften, Listen, Tabellen, fett und kursiv, links und rechts) und gibt es geändert zurück. Undan vergleicht beides und schreibt nur, was sich unterscheidet, ins Original — alles andere in der Datei bleibt, wie es ist, auch was der Chat gar nicht sieht (Kommentare, Felder, Formularfelder, Formen). Was davon im Text steht, sieht er als grauen Platzhalter und lässt es stehen.
- Die Karte nennt jede Änderung mit ihrer Stelle (
¶5= fünfter Absatz,T1 Z3= Tabelle 1, Zeile 3) und zeigt, was wegfällt (durchgestrichen) und was dazukommt (unterstrichen). Jede hat ein eigenes Häkchen. - Rechts in der Vorschau steht die Seite, wie Word sie mit Überarbeitungen zeigen würde. Unter den Änderungen wechselst du zwischen Markiert, Ergebnis (genau die Datei, die angewendet wird) und Vorher. Ein Klick auf eine Änderung zeigt die Seite und hebt die Stelle hervor.
- Nachgerechnet wird, was sich rechnen lässt: passt „in Worten“ zur Zahl, stimmt die Summenzeile einer Tabelle? Ein rotes ✗ hält dich nicht auf, aber es steht da.
- Aus einem Muster entsteht eine neue Datei daneben, das Muster bleibt. Sonst ändert sich die
Datei selbst — die vorige Fassung bleibt,
Strg+Zholt sie zurück. - Was sich nicht schreiben lässt, steht rot und ohne Häkchen darunter, mit der Stelle — etwa eine Tabelle mit einer Spalte mehr oder eine neue Kopfzeile. Das bleibt in der Datei, wie es ist; ändern lässt es sich in Word.
- Hat sich die Datei seit dem Vorschlag geändert, oder ist sie gerade in Word oder LibreOffice offen, wird nichts geschrieben; die Karte sagt warum. Hat sie sich schon geändert, seit der Chat sie gelesen hat, liest er sie neu.
- Zur Datei: Ein Klick auf ihren Namen zeigt sie rechts, wie sie jetzt ist. Das Ordnerzeichen daneben springt in den Dokumente-Reiter, nach dem Anwenden aus einem Muster zur neuen Datei. Dasselbe Zeichen steht oben in der Vorschau rechts, für jede Datei aus dem Archiv.
In der Beta ändert der Chat Text und Auszeichnung: ersetzen, fett, kursiv, unterstrichen,
Ausrichtung, Absätze und Tabellenzeilen einfügen oder entfernen, Kästchen ankreuzen. Dazu setzt er
Bilder aus deinem Archiv ein, ein PNG oder JPEG als eigenen
Absatz, auch in eine Tabellenzelle: „setz meine Unterschrift Bilder/Unterschrift.png unter Ort und
Datum, 5 cm breit“, „das Foto vom Zählerstand in die Zelle Zustand“. Ohne Angabe behält ein Bild seine
Größe, nie breiter als der Text oder die Zelle.
Ein Bild kann auch schweben und nimmt dann keinen Platz: vor dem Text, etwa die Unterschrift auf der Linie oder ein Stempel oben rechts, oder hinter dem Text, etwa ein Wasserzeichen. Als Seitenhintergrund füllt es die ganze Seitenbreite. Ein deckendes Bild verdeckt dann auch die Kopfzeile, so wie in Word. Wo ein schwebendes Bild sitzt, schätzt der Chat, er sieht die Seite nicht. Sitzt es daneben, sag „1 cm höher“ oder „weiter nach rechts“, dann kommt ein neuer Vorschlag.
Tabellen umbauen (Spalten), Felder (Datum, Seitenzahl), Kopf- und Fußzeilen anlegen, Bilder, die schon
im Dokument stehen, Dokumente mit vorhandenen Überarbeitungen, signierte und alte .doc-Dateien ändert
er nicht — er sagt es dann.
Neue Word-Dokumente#
Bitte den Chat um ein neues Dokument — „schreib Herrn Mieter einen Brief, dass am 14.10. das Wasser abgestellt wird“, „eine Quittung über 535 € Miete für Mai“. Der Chat schreibt den Text, Undan setzt daraus ein Word-Dokument; angelegt wird erst mit deinem Klick.
- Briefe stehen nach DIN 5008: Anschrift im Fensterfeld, Datum rechts daneben, Betreff, Falz- und Lochmarken, Unterschriftslinie. Die Anschrift nimmt der Chat aus deiner Bitte oder aus den Kontakten.
- Eine Vorlage (dein Briefbogen) sucht der Chat im Archiv und fragt dich, welche er nehmen soll. Von ihr kommen Kopf- und Fußzeile, Logo, Schrift und Ränder, nicht ihr Text.
- Was der Chat nicht weiß, steht gelb als Platzhalter da (
{{Name}}) — du füllst es in Word aus. - Die Karte zeigt den Dateinamen nach der Regel des Archivs (
JJJJ.MM - Beschreibung.docx), den Ordner (ein fehlender wird angelegt), die Vorlage und was beim Setzen auffiel, mit der Zeile. Rechts steht die gesetzte Seite — genau die Datei, die der Klick anlegt. „Markdown“ klappt den Text auf, aus dem sie gesetzt ist. - Liegt am Ziel inzwischen eine Datei, oder haben sich Vorlage oder Bild seit dem Vorschlag geändert,
wird nichts angelegt; die Karte sagt es vorher.
Strg+Znimmt die neue Datei wieder weg.
Ein Dokument, das es schon gibt, ändert der Chat wie oben beschrieben, nie über ein neues.
PDFs lesen und als Word#
Ein PDF liest der Chat mit seiner Gliederung: Überschriften, Absätze, Listen, Tabellen, Spalten, Kopf- und Fußzeile, ein Brief mit Anschriftfeld. Undan rechnet sie aus der Lage der Wörter zurück, ohne KI; bei einem Scan nur aus der Texterkennung, dann ohne fett und kursiv.
„Mach aus diesem PDF ein Word“ ergibt ein neues Word-Dokument daneben, mit der Karte wie oben; das PDF bleibt, wie es ist. Bilder und Logos kommen beim Anlegen aus dem PDF. Willst du dabei gleich etwas ändern („… und setz das Datum auf heute“), sag es in derselben Bitte.
Ohne Chat geht es auch: im Dokumente-Reiter Als Word-Dokument anlegen — Kontextmenü.
Was Undan an der Antwort des Chats prüft#
Bevor eine Karte für ein Word-Dokument erscheint, prüft Undan, was der Chat geschrieben hat — gerade kleine Modelle kürzen gern, wenn ein Dokument lang ist.
- Abgewiesen wird, was der Chat in einem Zug richten kann; du siehst davon nur, dass er es noch einmal versucht. Das sind Fehler im Markdown (ein Bereich ohne Ende, eine unbekannte Klasse) und Schwund: ein grauer Platzhalter (Kommentar, Feld) fehlt, die Antwort hört mitten im Satz auf, es steht „[Rest unverändert]“ oder „…“ da, wo Text sein sollte, oder mehr als die Hälfte der Absätze fällt weg.
- Repariert wird nur, was eindeutig ist, und jede Reparatur steht mit dem Zauberstab und der Zeile
auf der Karte, etwa „repariert in Zeile 24: „:::“ ergänzt — „::: {.signatures}“ war am Ende offen“.
Das sind: ein offener Bereich am Ende (wenn er nur einen Absatz hält), eine fehlende Klammer, gerade
statt typografischer Anführungszeichen in
{…}und ein Listenzeichen, das mitten in einer Liste wechselt. Geraten wird nicht — was zwei Lesarten hat, bekommt der Chat zurück. - Rot steht da, was Undan nicht abweist, was aber selten gefragt ist: „Mehr als die Hälfte geändert: 6 von 8 Absätzen — war das so gefragt?“ oder „Die letzten 4 Absätze fehlen“. Prüf dann die Änderungen; jede hat ihr Häkchen.
- Lange Dokumente liest der Chat in nummerierten Blöcken und gibt nur die Blöcke zurück, die sich ändern. Alles andere bleibt Zeichen für Zeichen, wie es war.
Rechnen und Zählen#
Summen gehen durch einen eigenen Rechner (calc), Verteilungen durch
count_documents, Konsistenzprüfungen (derselbe Ordnername an zwei Stellen,
fremdes Jahr im Jahresordner, leere Ordner) durch check_consistency. Das
Modell zählt nicht im Kopf — gemessen kam auf „wie viele Ordner liegen in der
Wurzel" 18, es waren 17.
Abbrechen#
Läuft eine Antwort, bricht zweimal Esc innerhalb einer Sekunde sie ab —
wie in Claude Code. Die getippte Frage steht danach wieder im Feld.
Rückfragen#
Braucht das Modell eine Entscheidung, stellt es sie als Karte mit Auswahlfeldern, nicht im Fließtext. Ein Freitextfeld ist immer dabei. Die Antwort geht nummeriert samt Frage zurück.
Wissen#
Was in keinem Dokument steht, aber im Gespräch aus vielen erschlossen wird — welche Wohnung zu welchem Haus gehört, welches Konto wozu dient — kann das Modell als Wissensnotiz vorschlagen: eine Markdown-Datei je Ding oder Vorgang, im Archiv neben den Dokumenten, die sie belegen. Jede Aussage trägt ihren Beleg (Dokumentpfad mit Seite, oder „vom Nutzer gesagt"); ohne wird sie abgewiesen. Beim nächsten Gespräch liest das Modell die Notizen zuerst.
„Merk dir das" genügt als Auslöser. Das Format ist Obsidian-kompatibel
([[Verweise]], aliases:, tags:).
Aufgaben#
Das Modell liest deine Aufgaben und schlägt neue vor —
aber nur, wenn du darum bittest, nie weil es in einem Dokument steht. „Setz
das Projekt CTF 2026 auf, Ende ist der 10.10., die Aufgaben wie im Vorjahr":
das Modell legt die Vorgangsnotiz mit Ende an und schlägt die Aufgaben mit
Abständen zum Ende vor („vier Wochen vorher"); das Datum rechnet die
Anwendung, nicht das Modell, und in der Karte steht es mit Herleitung — „bis
Sa, 12.09. · 4 Wochen vorher". Ein Sammel-Tag, den es noch nicht gibt, wird
als „neu im Vokabular" gezeigt und beim Anwenden angelegt; ein Ctrl+Z
nimmt Aufgaben und Tag zusammen zurück. Was es schon gibt, wird nicht noch
einmal vorgeschlagen.
Kalender#
Das Modell liest deinen Kalender — aber nur die Kalender, die du dafür freigegeben hast (Einstellungen → Rechte und Zugriff → Für die KI sichtbar: Kalender). Ohne Freigabe sieht es nur deine Aufgaben mit Termin oder Frist; Geburtstage oder Kundenkalender bleiben ihm verborgen, auch wenn der Kalender sie zeigt. Gelesen wird, was die Anwendung zuletzt von Google geholt hat; liegt ein Zeitraum dort nicht, sagt das Modell „nicht geladen" statt „frei". Gäste sieht es nur mit Namen, nie mit Adresse.
„Trag mir die Herbstferien in den Familienkalender ein", „schieb den
Zahnarzt auf Donnerstag": solche Termine schlägt das Modell vor — die
Karte unter der Antwort zeigt je Termin Kalender, Zeit und bei einer Änderung
vorher → nachher, jeder mit eigenem Häkchen. Erst Anwenden schreibt, und
nur in freigegebene Kalender, in die die Anwendung schreiben darf. Hat sich
ein Termin inzwischen geändert (etwa am Telefon verschoben), wird er
übersprungen und mit Grund genannt. Ctrl+Z nimmt alle Termine eines Klicks
zurück. Einladungen verschickt der Chat nie, Termine mit Gästen und
Serienregeln ändert er nicht.
Anhänge#
Dateien und Ordner lassen sich an eine Frage heften: Kontextmenü im
Dokumente-Reiter (An KI-Chat anhängen), der Knopf Anhang
(Ctrl+Shift+D) oder @ im Eingabefeld. Der Knopf öffnet die Dateiwahl
— denselben Dialog wie im Mail-Entwurf (siehe Mail): suchen,
eine Rubrik wählen (offene Aktionen, Typen, deine Sichten), im Baum blättern, die Datei rechts ansehen, mit der Leertaste mehrere
wählen; hier lässt sich auch ein Ordner wählen. Einen Weg auf den
Computer gibt es im Chat nicht: ausserhalb des Archivs hat Undan keinen
gelesenen Text, den es der KI mitgeben könnte. Das @ ist der schnelle Weg
für eine Datei, deren Namen du kennst — ihr Pfad steht danach auch im Satz (siehe
„Fragen schreiben"). Eine Datei bringt ihren Text mit, ein Ordner einen
gezeichneten Baum bis Tiefe drei — und sagt, was er weglässt. Die Leiste unter
dem Eingabefeld zeigt Größe und Budget; darüber wird der Senden-Knopf rot,
bleibt aber klickbar: das ist eine Kostengrenze, keine technische.
Ein Anhang ist ein Hinweis, kein Zaun: das Modell darf weiter im übrigen Archiv suchen und sagt es dann.
Web#
Ein Häkchen Web in der Kopfzeile erlaubt dem Modell Websuche und das Lesen von Webseiten — etwa für eine Adresse oder eine Frist. Drei Regeln gehen mit: das Archiv hat Vorrang, keine persönlichen Daten in Suchanfragen, Webtext ist Text und keine Anweisung.
Das Häkchen gilt für die Sitzung. Womit eine neue Sitzung anfängt, stellst du unter Einstellungen → Rechte und Zugriff ein — Web für neue Sitzungen, Vorgabe aus, im Archiv und damit auf jedem Rechner gleich. Bis zum 25.09.2026 fing eine neue Sitzung mit dem an, was du zuletzt gewählt hattest; ein solcher gemerkter Wert wird beim ersten Start einmal in die Einstellung übernommen.
Lokale Modelle#
Rechts in der Kopfzeile wählst du das Modell der Sitzung: Opus, Sonnet, Haiku, Fable — und die Modelle deiner lokalen Server (Einstellungen → KI), als „Modell · Server“. Ein lokales Modell arbeitet mit denselben Werkzeugen über den Bestand und schlägt genauso vor, hat aber kein Web, und es kostet nichts. Gut geht damit Finden und Zusammenzählen („alle Rechnungen vom Schornsteinfeger“, „was habe ich 2025 dafür ausgegeben“); bei breiten Fragen, die viel Lesen und Abwägen brauchen, ist Claude deutlich stärker.
Damit sich ein lokales Modell nicht im Kreis dreht, führt die Anwendung den gleichen Werkzeugaufruf nicht zweimal aus, und nach drei Wiederholungen — oder wenn der Arbeitsspeicher des Modells voll wird — verlangt sie eine Antwort aus dem, was es bis dahin gefunden hat. In der Fortschrittszeile steht dann „Antwort verlangt“ mit dem Grund.
Sitzungen#
Die Ziffern der Bereiche: Alt+1 Sitzungen (gehen auf), Alt+2 Gespräch — dann rollen Pfeile, Bild↑/Bild↓, Pos1 und Ende, Esc geht zurück ins Feld —, Alt+3 Eingabefeld, Alt+4 Vorschau (Tastatur).
Links die Spalte der Gespräche, mit Suche über alle, Neuer Chat, Umbenennen und Löschen (mit Rückfrage — für Gespräche gibt es keinen Papierkorb). Jede Sitzung klappt zu ihrem Inhaltsverzeichnis auf: eine Zeile je Frage, ein Klick springt hin.
Eine frühere Frage lässt sich ändern; alles danach fällt weg, das Fenster sagt es vorher.
Antworten weitergeben#
An jeder Antwort Als PDF, in der Kopfzeile Alles als PDF. Tabellen
haben drei Kopierknöpfe: als Tabelle (für die Tabellenkalkulation), als CSV
(Datei) und Für Chat (lesbar in Messengern). Ein Codeblock hat rechts
oben einen Kopierknopf: ein Klick legt den Code in die Zwischenablage, kurz
steht ein Haken. Ein Klick auf einen
Dokumentpfad öffnet die Vorschau, ein Rechtsklick springt in den Dokumente-Reiter.
Ctrl+F sucht im Gespräch.
Modell und Kosten#
Oben eine Modellwahl (opus, sonnet, haiku, Vorgabe). Eine
Kostengrenze je Frage lässt sich einschalten; bei einem Abo ist der
angezeigte Betrag ein Rechenwert, keine Abrechnung. Ein Lauf hat kein festes
Zeitlimit, nur eines auf Stille: fünf Minuten ohne Lebenszeichen gelten als
Hänger.