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Notizen
Der Reiter Notizen ist eine Ansicht nur für Notizen — dieselben .md-Dateien wie im Dokumente-Reiter, am selben
Ort im Ordnerbaum, aber ohne die Dokumente dazwischen. Du wählst eine Notiz, und sie steht in der Mitte: Auswählen
heisst öffnen, ohne Reiter. Wechselst du zur nächsten, wird die vorige gespeichert.
Die fünf Bereiche#
Von links nach rechts, jeder mit einer festen Ziffer — Alt mit der Ziffer springt dorthin, auch in einen
zugeklappten Bereich, der dabei aufgeht:
| Ziffer | Bereich | Was dort steht |
|---|---|---|
Alt+1 | Rubriken | Zuletzt, Angeheftet, lose Notizen, Projekte, Bereiche, Personen, Organisationen, Arten des Wissens, Korrespondenz, deine eigenen Sichten |
Alt+2 | Orte | alle Ordner des Archivs, ohne Dateien; ein Ordner ohne Notiz steht blass da |
Alt+3 | Liste | die Notizen der Rubrik oder des Ordners, zuletzt bearbeitete zuerst, nach Tagen gegliedert |
Alt+4 | Notiz | der Editor — derselbe wie im Dokumente-Reiter |
Alt+5 | Seitenblick | der Zusammenhang der Notiz: was auf sie verweist, welche Dokumente sie nennt, Aufgaben, Mails, Kontakte, Termine |
Alt+6 | Seite der Aufgabe | bei einer Projekt- oder Bereichsnotiz: die Aufgabe unter dem Cursor — dieselbe Seite wie im Reiter Aufgaben |
Alt+6 | Seite der Aufgabe | bei einer Projekt- oder Bereichsnotiz: die Aufgabe unter dem Cursor — dieselbe Seite wie im Reiter Aufgaben |
Wer Alt einen Augenblick hält, sieht die Ziffern an den Bereichen. Unter Einstellungen → Bedienung lässt sich das
abschalten oder auf immer zeigen stellen — dann ist eine Ziffer auch anklickbar.
Rubriken und Orte teilen sich die Leiste links; die Grenze dazwischen ziehst du mit der Maus oder verschiebst sie mit
↑/↓, wenn sie die Tastatur hat; ein Doppelklick stellt sie zurück. Die Leiste, der Seitenblick und die Seite der Aufgabe klappen über den
kleinen Pfeil oben an ihrem Rand zu und stehen dann als Knopf auf der Randleiste — mit Zeichen, Wort und Ziffer; ein
Klick darauf oder Alt mit der Ziffer holt sie zurück, und Alt mit der Ziffer einer Leiste, die gerade die Tastatur hat,
klappt sie zu. Ctrl+Shift+F12 klappt alle Leisten zu (und wieder auf): nur die Liste und die Notiz.
Rubriken und Orte#
Die Rubriken rechnen sich aus deinen Notizen: eine Notiz mit project/… ist ein Projekt, mit area/… ein Bereich,
mit entity/person eine Person, mit entity/<art> Wissen dieser Art; eine Notiz mit thread: ist Korrespondenz,
alles andere eine lose Notiz. Leere Rubriken fallen weg, seltene Arten des Wissens stehen hinter Mehr mit ihrer
Zahl. Angeheftet sind Lesezeichen auf Notizen (Ctrl+B in der Liste heftet an und löst), eigene Sichten sind
die gespeicherten Suchen aus dem Dokumente-Reiter — hier zeigen sie nur die Notizen, die sie treffen.
Die Orte sind derselbe Baum wie im Dokumente-Reiter, nur ohne Dateien. Der Ordner der Notiz in der Mitte ist markiert und aufgeklappt. Ein Klick auf einen Ordner zeigt seine Notizen samt Unterordnern.
Die Liste und die Suche#
Tippen in der Liste beginnt die Suche (oder /): gesucht wird in der Rubrik oder dem Ordner, Titel vor Volltext —
erst die Notizen, deren Titel alle Wörter enthält, dann die, in deren Text sie stehen, mit der Stelle im Auszug. Der
beste Titel steht oben und ist damit schon offen. ↑/↓ wandert auch aus dem Suchfeld, Return geht in den Text,
Esc leert die Suche und gibt die Tastatur an die Liste zurück.
Findet die Rubrik nichts, steht oben In allen Notizen suchen mit der Zahl der Treffer draussen — Return sucht
über alle. Gibt es hier Treffer und draussen weitere, steht dieselbe Zeile unter den Treffern. Heisst keine Notiz so
wie das Gesuchte, bietet die letzte Zeile Neue Notiz „…“ an und nennt den Ordner, in dem sie entsteht.
Das Symbol neben dem Suchfeld schaltet die Liste kompakt (nur Titel) oder mit Auszug.
In der Notiz suchen und ersetzen: Ctrl+F im Text öffnet über der Notiz eine Suchleiste wie im Dokumente-Reiter —
↓/Return springt zur nächsten Stelle, ↑ zur vorigen, Cc beachtet Gross- und Kleinschreibung, .* sucht mit einem
regulären Ausdruck. Ctrl+R öffnet darunter Ersetzen durch: Return ersetzt die markierte Stelle und geht weiter,
Alle ersetzen (Ctrl+Return) nimmt jede Stelle, ein Ctrl+Z alles zurück. Ein zweites Ctrl+F nimmt den Begriff mit
ins Suchfeld der Liste, über alle Notizen (dasselbe tut der Knopf „In allen Notizen suchen“); ein drittes aus dem
Suchfeld kommt zurück in die Leiste — auch in der Notiz, die du inzwischen gewählt hast, denn die Leiste bleibt offen. Esc
leert erst den Begriff, dann schliesst es die Leiste; erst das nächste Esc geht in die Liste.
Anlegen, verschieben, anheften#
- Neue Notiz: das Symbol über der Liste,
Nin der Liste oderCtrl+Nvon überall im Reiter. Sie entsteht im markierten Ordner — dem gewählten Ort, sonst dem Ordner der Notiz in der Mitte. Passt sie nicht in die Rubrik, zeigt die Liste ihren Ordner. - Verschieben: eine Notiz aus der Liste auf einen Ordner der Orte ziehen — oder
V(Ctrl+Shift+M) in der Liste, dann in den Orten das Ziel wählen undReturn;Escbricht ab. - Anheften:
Ctrl+Bin der Liste. - Umbenennen:
F2in der Liste oder „Umbenennen …“ im Menü der rechten Maustaste. Der Dialog zeigt den Namen ohne.md; war die Überschrift der Notiz der alte Name, heisst sie danach wie der neue. Gibt es den Namen im Ordner schon, bleibt alles, wie es ist. Verweise in anderen Notizen ([[…]]) ziehen nicht mit — sie zeigen danach ins Leere, bis du sie anpasst. - Der Name folgt dem Titel — nur bei einer neuen Notiz: eine neue Notiz entsteht sofort, als „Neue Notiz“ oder mit dem Text
aus dem Suchfeld. Änderst du ihre Überschrift, heisst die Datei danach wie sie — beim Verlassen der Notiz (Wechsel zur nächsten,
zu einem anderen Reiter, in ein anderes Fenster), nicht beim Tippen; gibt es den Namen schon, bekommt sie eine Zahl („Titel 2“).
Das gilt, solange sie offen ist: hast du sie einmal verlassen, behält sie ihren Namen, und umbenannt wird nur noch mit
F2.
Anlegen, Verschieben und Umbenennen sind je ein Schritt im Verlauf; Ctrl+Z in der Liste nimmt ihn zurück — beim Namen nach dem
Titel auch das Speichern, das dazugehörte.
Automatisch speichern#
Im Notizen-Reiter speicherst du nicht selbst: gespeichert wird, wenn du die Notiz verlässt — beim Wechsel zur
nächsten, beim Wechsel des Reiters, wenn das Fenster den Fokus abgibt und beim Beenden. Jedes Speichern ist eine
Fassung im Verlauf. Das gilt genauso im Dokumente- und im Aufgaben-Reiter; ausschalten kannst du es für alle drei
zusammen unter Einstellungen → Aufbewahrung → Beim Verlassen automatisch speichern. Dann bleibt eine geänderte Notiz
beim Wechsel ungespeichert offen (nicht gespeichert in der Liste), bis du Ctrl+S drückst.
Gespeichert wird aber nur, solange auf der Platte noch die Fassung liegt, auf der du angefangen hast. Hat ein
anderer Rechner die Notiz inzwischen geändert (Syncthing), überschreibt der Wechsel nichts: die Notiz behält deinen Text,
in der Liste steht nicht gespeichert, und über dem Text sagt ein Streifen, was los ist. Dann entscheidest du:
Fremde Fassung laden, eigene verwerfen verwirft deine Änderung, Ctrl+S speichert deine Fassung bewusst — die andere liegt danach unter
den Fassungen. Ist die Datei von aussen gelöscht worden, legt das Verlassen sie nicht still wieder an.
Der Seitenblick#
Rechts steht der Zusammenhang der Notiz — derselbe Baustein wie rechts im Dokumente-Reiter (Dokumente, Zusammenhang). Ein Dokument daraus öffnet sich an Ort und Stelle als Vorschau, eine andere Notiz nur zum Lesen — In der Mitte öffnen macht sie zur Notiz der Mitte. Mails, Kontakte, Aufgaben und Termine öffnen sich in ihrem Reiter.
Die Seite der Aufgabe#
Bei einer Projekt- oder Bereichsnotiz steht rechts die Seite der Aufgabe unter dem Cursor (Alt+6) — dieselbe wie im
Reiter Aufgaben: Fällig, Termin, Takt, die Notiz der Aufgabe, ihre
Dokumente und Geschichte. Sie folgt dem Cursor; steht er auf keiner Aufgabe, bleibt ein Platzhalter. Ein Dokument der
Aufgabe öffnet sich im Seitenblick. Das × klappt sie zu, der Knopf am Rand holt sie zurück.
Wer zwei Notizen zugleich bearbeiten will, öffnet eine in einem eigenen Fenster (das Symbol rechts in der Werkzeugleiste des Editors); in der Mitte steht dann ein Knopf, der sie zurückholt.
Die Leiste über dem Text#
Über dem Text steht eine Formatleiste wie in Word — dieselbe wie im Mail-Entwurf. Links das Feld der Absatzart: es
zeigt, was die Zeile am Cursor ist (Text, Überschrift 1 bis 6, Aufzählung, Nummeriert, Aufgabe, Zitat), ein Klick öffnet
die Liste, eine Wahl macht die Zeile dazu. Daneben Fett, Kursiv, Unterstrichen, Durchgestrichen, Textmarker, die Listen,
das Kästchen, Zitat, Link, Tabelle, Trennlinie und Bild. Ist der Platz knapp, stehen Absatzart und Ansicht oben in einer Zeile und die
Knöpfe darunter. Reicht er auch dort nicht, wandern Knöpfe von rechts her in Mehr ▾ am Ende der Knopfzeile — zuerst Brief,
dann Link, Tabelle, Trennlinie und Bild, dann die Ausrichtung; Fett, Kursiv und die Listen bleiben immer stehen. Im Menü stehen sie mit Zeichen
und Taste und tun dasselbe wie ihr Knopf. „Tabelle einfügen“ steht nur in der Leiste, „Formatieren“ (Tabellen ausrichten) hat seine
Taste Ctrl+Shift+F.
Trennlinie: der Knopf (auch „Einfügen ▸ Trennlinie“ im Menü der rechten Maustaste und „Trennlinie einfügen“ in der
Befehlspalette, Ctrl+K) setzt eine Linie auf eine eigene Zeile, mit einer Leerzeile davor. Tippst du --- direkt unter eine
Textzeile und drückst Return, kommt die Leerzeile von selbst davor: ohne sie wäre die Zeile darüber für Markdown — Word, Obsidian,
die Vorschau — eine Überschrift 2, keine Linie. Ganz am Anfang der Notiz steht die Linie als ***, denn --- in der ersten Zeile
beginnt den Kopf mit den Eigenschaften.
Rechts wählst du die Ansicht dieser Notiz: Text, Markdown (Überschriften in ihrer Grösse, Marken sichtbar) oder Quelltext (alles als Text, ohne Widgets und Chips). Die Wahl gilt für diese Notiz, bis du sie schliesst. Eine Notiz geht in Text auf; willst du lieber Markdown oder Quelltext, stellst du es in den Einstellungen unter „Ansicht neuer Notizen“ ein. Am Fuss des Editors nennt eine leise Zeile die wichtigsten Tasten. Der Editor folgt dem Farbschema (Einstellungen → Darstellung): im hellen steht der Text auf Weiss, die Marken in den Farben von IntelliJ Light, im dunklen in Darcula.
Text ist die Ansicht für alle, die von Word kommen: eine Schrift wie im Brief, Überschriften gross und ohne #, fett ohne
Sterne — auch dort, wo dein Cursor steht. Tippst du **, siehst du die Sterne, bis du die Betonung schliesst; dann
verschwinden sie. Ein Verweis zeigt nur seinen Titel. Code bleibt in fester Schrift, damit die Spalten stehen. Der Cursor springt über das Verborgene: ein Klick vor eine Überschrift, Pos1 und ↑/↓ setzen ihn an den
Anfang ihres Titels, ← dort geht in die Zeile davor, → am Ende eines Verweises springt über das Ziel. In der Datei steht weiter
Markdown, Zeichen für Zeichen — Ctrl+Shift+Q zeigt es dir und bringt dich zurück.
Listen und Zitate in Text: Aus - wird ein Punkt (in der zweiten Ebene hohl), aus 1. eine leise Zahl; ein langer Punkt
bricht unter seinem Text um, nicht unter dem Punkt. Return setzt die Liste fort, Tab rückt den Punkt ein, Return auf einem
leeren Punkt beendet die Liste. Ein Zitat (> ) steht mit einem Balken links und in leiserer Schrift, ohne >. Der Cursor steht
immer hinter Punkt, Zahl oder Balken: Pos1 und ein Klick davor bringen ihn an den Anfang des Textes. Kästchen (- [ ]) sehen
aus wie in Markdown. Der Rand zeigt in Text keine Zeilennummern — Word hat auch keine —, aber die Pfeile zum Zuklappen, die
Lesezeichen und an einer Überschrift leise „H2“.
Tabellen in Text schreibst du wie in Word: die Tabelle bleibt ein Gitter, auch wenn du darin schreibst. Ein Klick in eine
Zelle setzt den Cursor dorthin, wo du geklickt hast; die Zelle ist dann ein Feld mit einem Rahmen, und im Rand steht leise
„Zelle“. Was du tippst, steht in dieser Zelle — in der Datei ändert sich nur ihre Zeile. Tab geht in die nächste Zelle (ihr
Inhalt ist markiert, Tippen ersetzt ihn), Shift+Tab zurück, Return in die Zeile darunter, ↑/↓ eine Zeile hinauf oder
hinab, ←/→ am Rand einer Zelle in die Nachbarzelle, Pos1/Ende an den Anfang oder das Ende der Zelle. In der letzten Zelle
legt Tab eine neue Zeile an, ebenso Return in der letzten Zeile; ist die letzte Zeile leer, beendet Return die Tabelle.
Esc verlässt die Tabelle nach unten. Springst du mit Tab oder Return, richtet sich die Tabelle in der Datei aus.
Backspace am Anfang und Entf am Ende einer Zelle tun nichts — die Striche zwischen den Zellen bleiben, wo sie sind. Tippst du
einen senkrechten Strich |, steht in der Datei \| (so bleibt er ein Zeichen und wird keine neue Spalte), und ein Umbruch
wird beim Einfügen ein Leerzeichen — auch eine eingefügte Tabelle wird so eine Zeile in der Zelle. Die rechte Maustaste auf einer
Zelle bietet wie bisher Zeilen und Spalten einfügen, verschieben, löschen, ausrichten und sortieren an. Am Fuss steht, solange du
in einer Zelle bist: „Tab nächste Zelle · Return nächste Zeile · Ctrl+Shift+Return Zeile einfügen · Esc hinaus“. Den Quelltext der
Tabelle siehst du mit Ctrl+Shift+Q; in Markdown wird sie am Cursor weiter zu Quelltext.
Zeilen und Spalten anlegen: Ctrl+Shift+Return fügt unter der Zeile des Cursors eine leere Zeile ein, der Cursor bleibt in
seiner Spalte — dasselbe wie „Zeile danach einfügen“ im Menü der rechten Maustaste. Steht der Zeiger über einer Tabelle oder dein
Cursor in ihr, zeigt sie rechts neben dem Kopf und unter der letzten Zeile ein leises +: das rechte legt eine Spalte am Ende an, das untere eine
Zeile; danach steht der Cursor in der neuen Zelle. Ctrl+Z nimmt beides zurück.
Markieren in einer Zelle geht wie in einem Textfeld und bleibt in der Zelle: mit der Maus ziehen (auch wenn der Zeiger dabei
hinausgerät), Doppelklick auf ein Wort, Dreifachklick für die ganze Zelle, Shift+Klick, Shift+←/→ (mit Ctrl wortweise),
Shift+↑/↓ bis an den Anfang oder das Ende der Zelle. Ctrl+A markiert erst die Zelle, ein zweites Ctrl+A die ganze Notiz.
Breite Tabellen: Jede Spalte ist so breit wie ihr Inhalt, höchstens gut die Hälfte der Breite; was länger ist, bricht in seiner Spalte um. Reicht der Platz nicht, werden die breitesten Spalten zuerst schmaler — ist es auch dann zu eng, lässt sich die Tabelle waagerecht rollen, und am Rand steht, wie viele Spalten links („← +2“) oder rechts („+1 →“) verborgen sind. Steht der Cursor in einer verdeckten Spalte, rollt die Tabelle von selbst dorthin.
Ausrichtung#
Drei Knöpfe in der Leiste stellen den Absatz am Cursor linksbündig, mittig oder rechtsbündig — wie in Word; gedrückt
ist der, der gerade gilt. Die Tasten sind die von Google Docs: Ctrl+Shift+E mittig, Ctrl+Shift+R rechtsbündig,
Ctrl+Shift+J Blocksatz. Dieselbe Taste noch einmal (oder derselbe Knopf) nimmt die Ausrichtung wieder weg —
linksbündig ist die Vorgabe und hat keine eigene Taste. Hast du mehrere Absätze markiert, richten sich alle aus. Überschriften,
Zitate und Listen richten sich mit (eine Liste immer als Ganzes); in einer Tabelle, einem Codeblock und im Kopf der Notiz gibt es
nichts auszurichten. Auf einer leeren Zeile richtest du aus, bevor du schreibst. Dasselbe findest du im Menü der rechten Maustaste
(Ausrichtung ▸ Links · Mittig · Rechts) und in der Befehlspalette (Ctrl+K zweimal, dann „mittig“, „rechts“,
„Blocksatz“ oder „links“).
Blocksatz hat keinen Knopf: Undan trennt keine Silben, und ohne Trennung reissen lange Wörter Lücken in die Zeile. Die Taste gibt es trotzdem — für einen Absatz aus kurzen Wörtern sieht er gut aus.
In der Datei steht die Ausrichtung so, wie pandoc sie kennt: ::: {.center} über dem Absatz und ::: darunter (.right,
.justify). In Text siehst du diese Zeilen nicht; im Rand steht an der Cursorzeile leise „mittig“, „rechts“ oder „Block“, und
am Fuss die Taste, mit der du die Ausrichtung wieder los wirst. Backspace am Anfang des Absatzes nimmt sie weg (unten). In
Markdown stehen die Zeilen grau da, in Quelltext wie alles andere. Die Vorschau und der Druck setzen die Notiz genauso, als
Brief. Im Mail-Entwurf gilt dasselbe, auch dort ohne die :::-Zeilen.
Briefe#
Einen Brief schreibst du als Notiz — oder die KI schreibt ihn dir. Was einen Brief ausmacht, findest du im Knopf Brief am Ende der Leiste (eine Karte mit Brief und ein Pfeil; in einer schmalen Spalte unter Mehr ▾ → Brief ▸) und im Menü der rechten Maustaste unter Brief ▸:
- Anschrift — markier die Zeilen der Anschrift und wähl „Anschrift": sie steht links auf leisem Grund, Zeile für Zeile.
- Infoblock — Zeichen, Datum, Telefon: leise und rechtsbündig. Steht er direkt unter der Anschrift, stehen beide nebeneinander wie in einem Brief nach DIN 5008.
- Spalten — markierst du zwei bis vier Absätze, wird jeder eine Spalte nebeneinander (gut für einen Briefkopf); ein einzelner Absatz bekommt eine leere Spalte daneben, in die du schreibst.
- Abstand — 1 cm leerer Raum über dem Absatz am Cursor. Die Höhe änderst du in Markdown (
height=2cm). - Unterschriften — je Absatz ein Name, darüber Platz für die Unterschrift und eine Linie; zwei Namen stehen nebeneinander.
- Kopfzeile und Fusszeile — oben bzw. unten im Brief, leise hinter einer Linie. Nur auf der ersten Seite schaltet das an der Kopf- oder Fusszeile, in der dein Cursor steht.
- Fest — ein Block, der auf dem Weg nach Word und zurück bleibt, wie er ist.
- Feld: Seite · Seiten · Datum — an deinen Cursor. Den Wert setzt erst der Druck („Seite 1 von 2", das Datum des Tages); im Text steht das Feld als leiser Chip.
- Bereich entfernen — nimmt den Baustein am Cursor weg, der Text bleibt.
Der Baustein, in dem dein Cursor steht, trägt im Menü einen Haken; derselbe Eintrag noch einmal nimmt ihn wieder weg. Ohne
Markierung meint ein Eintrag den Absatz am Cursor; auf einer leeren Zeile legt er einen leeren Baustein an, in den du schreibst.
Trifft deine Markierung einen Baustein nur halb, geht der Eintrag nicht — geteilt wird nichts, was du nicht verlangt hast. Jeder
Schritt ist ein Ctrl+Z. Der erste Baustein schreibt im selben Schritt type: letter in den Kopf der Notiz (ohne Kopf legt er einen
an) — daran erkennt die Prüfung einen Brief; steht dort schon ein anderer type (note, project …), bleibt er, und der leise
Hinweis am Fuss sagt es dir einmal. In der Befehlspalette (Ctrl+K zweimal) stehen dieselben Einträge („Anschrift", „Feld: Datum" …); Tasten
haben sie keine, in den Einstellungen kannst du ihnen welche geben. Im Mail-Entwurf gibt es die Bausteine nicht — eine Mail kennt
sie nicht.
In der Datei steht ein Baustein so, wie pandoc ihn kennt: ::: {.address} über den Zeilen und ::: darunter, die Anschrift als
Zeilenblock (| Frau Erika Beispiel je Zeile — so bleiben die Zeilen auch in Word Zeilen), ein Feld als []{.field type=page}. In
Text siehst du die :::-Zeilen nicht, nur ihre Wirkung, und im Rand steht leise, was der Absatz ist („Anschrift", „Infoblock",
„Spalte 2", „Fusszeile · 1. Seite"); die Striche | eines Zeilenblocks nicht — seine Zeilen stehen eng wie ein Absatz mit harten
Umbrüchen. In Markdown stehen Zäune und
Felder grau da, in Quelltext alles, wie es in der Datei steht. Die Vorschau und der Druck setzen den Brief: Anschrift
und Infoblock nebeneinander, der Abstand als Raum, die Unterschrift mit Linie, Kopf- und Fusszeile hinter einer Linie. Die Vorschau
hat keine Seiten und zeigt dort „Seite" und „Seiten" als Platzhalter, das Datum von heute; der Druck setzt die echten Zahlen.
Bilder#
Ein Bild fügst du ein wie in Word: mit Ctrl+V (ein Bildschirmfoto), mit dem Bild-Knopf der Leiste („Bild aus Datei …“, auch
vom Rechner) oder indem du es aus dem Dateimanager oder dem Browser in die Notiz ziehst. Es landet in der Bildablage der
Notizen und steht an deinem Cursor. Ein Bild, das schon im Archiv liegt, wird nicht kopiert — es steht mit seinem Pfad da.
Ziehst du ein Dokument (PDF, Word …) in eine Notiz, bleibt es draussen, und die Zeile unten sagt es: Dokumente kommen über den
Eingang ins Archiv.
- Wählen: ein Klick auf das Bild wählt es als Ganzes — ein Rahmen in der Cursorfarbe, oben rechts die Stufen Klein ·
Mittel · Ganze Breite (über einem schmalen Bild in einer Zeile darüber), unten rechts ein kleines Quadrat.
EntfoderBackspacenimmt das Bild heraus,Ctrl+Zholt es zurück;Esc,↓oder→setzen den Cursor dahinter,↑oder←davor. Ein Klick neben das Bild hebt die Wahl auf. - Grösse: zieh das Quadrat an der Ecke mit der Maus — das Bild wird breiter oder schmaler, nie breiter als die Spalte und
nie grösser, als es ist. Beim Loslassen steht die Breite in der Notiz (
{width=300px}hinter dem Bild), ganz aufgezogen heisst „ganze Breite“. Die Stufen tun dasselbe mit einem Klick. - Beschriftung: unter dem Bild steht seine Beschreibung. In der Ansicht Text klickst du hinein und schreibst an Ort und
Stelle;
Returngeht unter dem Bild weiter,←am Anfang und→am Ende verlassen sie,Backspaceam Anfang wählt das Bild. Hat ein Bild keine Beschreibung, steht beim Lesen nichts darunter; am gewählten Bild erscheint leise „Beschriftung …“ — ein Klick darauf, und du schreibst. Dasselbe im Kontextmenü auf dem Bild: Beschriftung schreiben. - Lage:
{.left}oder{.right}hinter dem Bild stellt es links oder rechts hin, ohne Angabe steht es mittig.
In der Ansicht Text stehen Bilder immer als Bild; in Markdown nur, wenn „Bilder im Editor“ in den Einstellungen an ist —
dort zeigt ein Klick neben das Bild seine Zeile . Notizen, die Bildgrössen noch als  tragen
(wie Obsidian), liest Undan wie bisher; erst wenn du die Grösse änderst, schreibt es die neue Form.
Backspace am Anfang, Zeilenblöcke#
Backspace am Anfang einer Zeile nimmt zuerst ihre Form weg, wie in Word: aus einer Überschrift wird Text, aus einem
Listenpunkt eine Zeile ohne Punkt, ein Zitat verliert sein >, ein ausgerichteter Absatz seine Ausrichtung. Erst das zweite
Backspace hängt die Zeile an die davor. Am Anfang einer Tabellenzelle tut es nichts. So in allen drei Ansichten.
Eine Anschrift schreibst du als Zeilenblock: in der Datei beginnt jede Zeile mit | — so bleiben die Zeilen auch in Word
Zeilen. In Text siehst du die Striche nicht, in Markdown stehen sie grau da. Return setzt die nächste Zeile mit | fort, ein
Return auf der leeren Zeile beendet den Block.
Notizen in beiden Reitern#
Eine Notiz liegt weiter, wo sie liegt — der Dokumente-Reiter zeigt sie in seinem Baum wie bisher, mit Vorschau und Editor. Ist dieselbe Notiz in beiden Reitern offen, ist es ein Puffer: was du hier tippst, steht dort auch. Eine Notiz, die du aus einem anderen Reiter öffnest (ein Verweis, der Zusammenhang), geht im Notizen-Reiter auf.
Tasten#
| Taste | Wirkung |
|---|---|
Alt+1 … Alt+5 | zum Bereich; ein zugeklappter geht auf |
↑ / ↓, Pos1 / Ende | in Rubriken und Orten wandern (die Liste folgt sofort), in der Liste die Notiz wechseln |
→ / ← | in den Orten auf- und zuklappen |
Return | in der Liste: in den Text; in den Rubriken und Orten: zur Liste |
Esc | aus dem Text oder dem Suchfeld zurück in die Liste (in einer Zelle zuerst aus der Tabelle, bei offener Suchleiste zuerst sie); Verschieben abbrechen |
Tab / Shift+Tab, Return | in einer Tabelle (Text): nächste/vorige Zelle, nächste Zeile; in der letzten Zelle eine neue Zeile |
Ctrl+Shift+Return | in einer Tabelle: Zeile unter der Zeile des Cursors einfügen |
Ctrl+A | in einer Zelle (Text): erst die Zelle markieren, beim zweiten Mal die ganze Notiz |
/, Ctrl+F | in der Liste: suchen |
Ctrl+F | im Text: in dieser Notiz suchen; ein zweites Mal in allen Notizen, ein drittes zurück |
Ctrl+R | im Text: suchen und ersetzen |
N, Ctrl+N | neue Notiz |
V, Ctrl+Shift+M | verschieben |
Ctrl+B | anheften oder lösen |
F2 | in der Liste: umbenennen |
Ctrl+Z | anlegen oder verschieben zurücknehmen |
Ctrl+Alt+1 … Ctrl+Alt+6 | im Text: die Zeile wird Überschrift 1 bis 6 |
Ctrl+Alt+0 | im Text: die Zeile wird wieder Text |
Ctrl+Shift+Q | im Text: zum Quelltext und zurück zu Text oder Markdown |
Ctrl+Shift+E / R / J | im Text: den Absatz mittig / rechtsbündig / im Blocksatz — dieselbe Taste noch einmal: wieder linksbündig |
F1 | alle Tasten |