Hilfe › PDF bearbeiten
PDF bearbeiten
Rechtsklick auf ein PDF in der Dateiliste, Bearbeiten…: Text, Datum und eine Unterschrift auf eine Seite legen. Gedacht für den täglichen Fall „Formular unterschreiben und zurückschicken", ohne Umweg über ein Zeichenprogramm.
Was es tut und was nicht#
Es legt auf, es schreibt nicht um. Der vorhandene Inhalt der Seite bleibt Byte für Byte stehen; die Anwendung hängt eine zweite Ebene an. Deshalb gehen keine Zeilenumbrüche verloren und keine Schriften kaputt — der Fehler, den Draw & Co. beim Importieren machen.
Drin ist alles, was additiv ist: Text, Datum, Bild. Draußen bleibt alles, was den Inhalt anfasst: Seiten teilen, zusammenführen, löschen, drehen, vorhandenen Text ändern, Formularfelder.
Was entsteht, ist ein Bild auf einer Seite, keine digitale Signatur. Ein bereits digital signiertes PDF wird gar nicht erst geöffnet: das Anhängen würde die Signatur ungültig machen.
Das Fenster#
Es ist ein eigenes Fenster, nicht modal — die Anwendung bleibt daneben bedienbar.
| Werkzeug | Was |
|---|---|
| Text | Rahmen aufziehen, Text tippen. Enter bricht um, Ctrl+Enter übernimmt |
| Datum | ein Textkasten, der mit dem heutigen Datum gefüllt ist |
| Unterschrift | ein Bild (PNG mit transparentem Hintergrund). Unterschrift wählen öffnet die Dateiwahl mit den Bildern deines Archivs — rechts siehst du das Bild, bevor du es nimmst; liegt es noch nicht im Archiv, führt Computer … auf die Platte. Die Wahl merkt sich die Datei |
Nach dem Setzen: auswählen, verschieben, an den Ecken skalieren. Die
Pfeiltasten rücken um einen Punkt, mit Shift um zehn — die Maus trifft
bei 1/72 Zoll nicht auf den Punkt. Ctrl+Z nimmt den letzten Schritt zurück,
Entf löscht den ausgewählten Kasten. Schriftart und Größe wirken auf den
ausgewählten Kasten; zur Wahl stehen die Standardschriften, die jeder
PDF-Betrachter kennt, damit das Ergebnis überall gleich aussieht.
Die Vorschau ist eine Zusage: echter Text, echte Schrift, echtes Seitenverhältnis. Was dort steht, steht so im Blatt.
Speichern#
Gespeichert wird in die Datei selbst, nicht als Kopie — sonst lägen zwei
Fassungen im Bestand, eine davon falsch. Sicher ist das durch den Weg zurück:
die vorige Fassung wird aufbewahrt, der Vorgang steht im Journal, und
Ctrl+Z im Dokumente-Reiter holt sie Byte für Byte zurück. Erst entsteht das
fertige PDF daneben, dann wird getauscht; ein Abbruch trifft das Original nie.
Die OCR-Marke bleibt erhalten: das PDF wird nach dem Bearbeiten nicht erneut durch die OCR geschickt.
Nochmal bearbeiten#
Ein gesetzter Stempel ist nach dem Speichern Teil des Dokuments und lässt sich nicht einzeln verschieben. Stattdessen zeigt das Fenster einen Streifen „Hier bearbeitet am … · Bearbeitung zurücknehmen": ein Klick stellt die Fassung davor her, dann setzt man neu. Das Angebot gilt so lange, wie unter Einstellungen → Aufbewahrung eingestellt (Vorgabe 30 Tage; der Streifen nennt die Frist), und nur, solange die Datei seither nicht anderweitig verändert wurde — sonst erscheint der Streifen nicht.