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Auf dem Telefon
Die Android-App „Undan" zeigt dasselbe Archiv — die Dateien, die Syncthing auf das Telefon bringt. Es gibt keinen Server und kein Konto: was du unterwegs änderst, kommt als Datei zurück auf den Schreibtisch.
Unten stehen vier Orte.
Dateien#
Der Ordnerbaum. Ein Tipp auf einen Ordner klappt ihn auf, ein Tipp auf eine Datei öffnet sie:
- Notizen und Textdateien im Editor — derselbe wie am Schreibtisch, mit
einer Zeichenleiste über der Tastatur (Kästchen, Aufzählung, Überschrift,
fett, Einrücken). Sichern schreibt die Datei; Zurück fragt, wenn noch
etwas ungesichert ist. Das Pfeilzeichen an einem
[[Verweis]]öffnet die Notiz dahinter. - PDF und Bilder zeigt die App selbst. Mit zwei Fingern vergrössern.
- Alles andere zeigt den Text, den die Suche kennt. Öffnen mit … übergibt die Datei an eine andere Anwendung.
Neue Notiz oben legt eine Notiz im Notizordner an (Einstellungen).
Langes Drücken auf eine Datei oder einen Ordner öffnet die Aktionen: Umbenennen, Verschieben nach …, Neuer Ordner darin, In den Papierkorb. Danach steht unten, was geschah, mit Rückgängig. Das Telefon führt dabei sein eigenes Journal im Archiv: am Schreibtisch siehst du die Schritte im Verlauf, Gelöschtes liegt dort im Papierkorb, und Lesezeichen und offene Notizen folgen einer Umbenennung von selbst. Jede Sicherung im Editor hinterlässt eine Fassung, die der Schreibtisch zurückholen kann — so lange, wie am Schreibtisch unter Einstellungen → Aufbewahrung eingestellt (Vorgabe 30 Tage). Aufgeräumt wird nur am Schreibtisch.
Suche#
Volltext über das ganze Archiv, mit denselben Regeln wie am Schreibtisch. Ein Treffer öffnet die Datei. Gelesen (OCR) wird auf dem Telefon nicht: gefunden wird, was der Schreibtisch schon gelesen hat. Neu einlesen holt nach, was Syncthing gerade gebracht hat; beim Start geschieht das von selbst.
Aufgaben#
Die Sichten Heute, Demnächst, Woche, Fällig, Alle, Erledigt — und Projekte: Bereiche, darunter die Projekte mit der Zahl ihrer offenen Aufgaben. Ein Projekt zeigt seine Aufgaben in der Reihenfolge der Notiz, unter ihren Abschnitten.
- Wischen erledigt (in Erledigt: öffnet wieder). Das Kästchen in der Notiz wird mit abgehakt.
- Tippen zeigt die Angaben und führt mit Notiz öffnen in die Notiz.
- Unten tippen legt an — ein Satz wie am Schreibtisch: „Vito-Schein Freitag nachmittags #auto". Die Aufgabe steht danach in der Inbox.
Kalender#
Oben der Monat, unten der gewählte Tag als Liste. Ein Punkt unter der Zahl heisst: an dem Tag ist etwas, in der Farbe des Kalenders. Wischen blättert den Monat, ☰ blendet Kalender aus und ein, ↻ holt frisch.
Ohne weiteres Zutun zeigt der Kalender die Aufgaben. Für die Termine von Google verbindest du das Konto einmal am Schreibtisch (Kalender); die Zugangsdaten liegen verschlüsselt im Archiv. Auf dem Telefon genügt dann Einstellungen → Kalender → Entsperren mit der Passphrase des Tresors (das Rechnen dauert ein paar Sekunden).
Termine bearbeiten: ein Tipp auf einen Termin, dann Bearbeiten — Titel, Zeit, Kalender, Ort, Notizen, Erinnerungen. Wer den Beginn ändert, verschiebt den Termin: das Ende wandert mit. Termin über der Tagesliste legt am gewählten Tag einen neuen an. Termine mit Teilnehmern und Kalender, die nur gelesen werden, ändert die App nicht — das Blatt sagt dann, warum. Damit das Schreiben geht, muss das Konto am Schreibtisch nach dem 18.09.2026 (neu) verbunden worden sein.
Erinnerungen: das Telefon meldet sich zur eingestellten Zeit — bei Terminen wie in Google hinterlegt, bei Aufgaben mit Uhrzeit 30 Minuten vorher, bei Aufgaben mit Frist am Tag um 9 Uhr. Abschalten unter Einstellungen → Kalender. Zwei Dinge solltest du wissen: Das Telefon gleicht stündlich im Hintergrund ab und erinnert an das, was es dabei kannte — ein Termin, den jemand kurz vorher einträgt, kann fehlen. Und für Google-Termine muss beim Entsperren des Tresors Auf diesem Gerät merken angehakt sein; sonst erinnert das Telefon nur an Aufgaben.
Konferenz beitreten: wie am Schreibtisch erscheint 10 Minuten vor einem Termin mit Videokonferenz unten rechts ein Knopf — über jedem Ort (oberhalb der Leiste unten) und über einer geöffneten Datei, bei offener Tastatur über ihr. Er bleibt bis 10 Minuten nach dem Ende. Ein Tipp öffnet die Konferenz — in der App des Anbieters, wenn sie installiert ist (Zoom, Teams, Meet), sonst im Browser. Das × schließt diesen Knopf, bis die App beendet wird; Drehen ändert daran nichts. Welche Termine einen Knopf bekommen und woher der Link kommt, steht unter Kalender, „Konferenz beitreten". Das Telefon liest dafür nur, was der Kalender schon geholt hat — es fragt Google nicht eigens.
Diktat-Probe#
Ein Versuch, noch kein Diktat: Einstellungen → Diktat-Probe misst, wie schnell und wie gut zwei Erkenner auf diesem Telefon mitschreiben — Nemotron in der App und der Erkenner des Systems (auf einem Pixel der von Google). Beide hören dieselbe deutsche Hörprobe (15 Sekunden Kafka) oder das Mikrofon.
- Laden unter Nemotron holt das Modell einmal (682 MB, besser im WLAN). Es liegt im Speicher der App, nicht im Archiv; Entfernen gibt den Platz zurück.
- Deutsch laden erscheint, wenn dem Erkenner des Systems das Sprachpaket fehlt; das System fragt dann selbst.
- Hörprobe oder Mikrofon wählen, dann Nemotron, System oder Beide. Beim Mikrofon sprechen und Stopp tippen. Für den Erkenner des Systems fragt die App einmal nach dem Mikrofon, auch für die Hörprobe.
Unter Ergebnisse steht je Lauf, wann das erste Wort kam, wie weit jedes Wort hinter dem Gesprochenen lag, wie lange es nach dem letzten Wort noch dauerte, die Wortfehler (nur Hörprobe), Speicher und Rechenlast. Teilen schickt sie als Datei. Bleib auf der Seite, solange etwas läuft.
Einrichten#
Die App braucht Zugriff auf alle Dateien, weil das Archiv ausserhalb ihres eigenen Ordners liegt; der Pfad steht in den Einstellungen (⚙), dort lässt er sich auch suchen.